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Hardware-Richtlinien für Rhinoceros 5

Robert McNeel & Associates führt keine extensive oder wissenschaftliche Hardware-Forschung durch. Für unsere Ratschläge stützen wir uns auf Anwenderfeedback (entweder über unseren Technischen Support oder über das Forum) und unsere eigenen Erfahrungen im Umgang mit dem Programm und verschiedenen Hardware-Konfigurationen.

Wir geben daher keine wirklichen Hardware-Empfehlungen, sondern lediglich Basisrichtlinien. Im Allgemeinen empfehlen wir, die jeweils bestmögliche Hardware zu erwerben.

Kaufen Sie:

  • den schnellsten Prozessor (CPU)
  • die schnellste Festplatte
  • eine Grafikkarte, die Rhinos Anzeigefeatures unterstützt
    • Dies bedeutet im Prinzip eine gute OpenGL-Unterstützung. Je mehr Videospeicher Sie besitzen, desto effizienter kann Rhino die Anzeigefeatures nutzen. Allerdings steigt mit höherem Videospeicher auch der Preis der Karte. Weitere Details zu Grafikkarten finden Sie hier.
  • viel RAM-Speicher
    • Je mehr, desto besser. Mit der 64-Bit-Version von Rhino können Sie den gesamten Speicher ausnutzen.
    • Viele Rhino-Anwender haben 16 GB - 32 GB auf ihren Computern.
  • eine Solid-State-Festplatte (SSD)
    • Diese bieten eine weitaus höhere Festplatten-Geschwindigkeit.

Fragen Sie Ihren Hardware-Verkäufer, welche momentan die schnellste ist. Dies ändert sich relativ schnell. Oder fragen Sie die Rhino-Community im Forum, was empfehlenswert ist und welche Konfiguration andere Nutzer verwenden. Auch dies ändert sich ständig.

Generell ist zu empfehlen, einen Computer mit einer 30-tägigen Rückgabegarantie zu erwerben. Diesen können Sie dann mit Rhino und anderen anspruchsvollen Anwendungen in der Garantiezeit auf Herz und Nieren testen und im Zweifelsfall wieder zurückgeben, wenn er Ihren Erwartungen nicht entspricht.

Weitere Infos finden Sie auch auf diesen Seiten:

Mehr zu Grafikkarten

  • Verwenden Sie im Allgemeinen eine Karte, die Rhinos sämtliche Anzeigefeatures unterstützt. Das Empfinden für Performance und Geschwindigkeit ist jedoch individuell stark verschieden und hängt von den persönlichen Ansprüchen ab.
  • Wir haben bisher nie einen nennenswerten Vorteil der Quadro- gegenüber der GeForce-Karte gesehen und beide scheinen mit Rhino eine ähnliche Performance zu liefern.
  • Wenn Geld also eine große Rolle spielt, so sind GeForce-Karten wesentlich günstiger und bieten dabei keine Einbußen hinsichtlich Leistung oder Performance.
  • Aber auch dies ist sehr subjektiv und hängt im Endeffekt von den tatsächlichen Polygonnetzen, ihrer Größe und sogar der Topologie ab. Es ist also sehr schwer vorherzusagen, wie gut Rhino die Ansprüche eines Anwenders in Abhängigkeit von einer bestimmten Grafikkarte erfüllt.
  • Man kann jedoch nicht generell behaupten, dass teurere Grafikkarten generell eine größere Geschwindigkeit bedeuten.

21. März 2013

  • Ein Anwender berichtet, die GeForce GTX 680 mit 4 GB funktioniert sehr gut mit Rhino. In jedem Fall ist sie bedeutend günstiger als die Quadro.

Hoffentlich hilft Ihnen diese Seite ein wenig bei Ihrem Hardware-Kauf!

de/rhino/hardwarebaseline.txt · Last modified: 2015/09/14 (external edit)